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Über die Haltung von Meersöili gibt es unzählige Fachliteratur und ebensoviele Persönliche Meinungen.

Grundsätzlich sollten wir Menschen den Meersöili drinnen oder draussen viel Platz anbieten und das Gehege Meersöiligerecht, mit zahlreichen Unterschlüpfen und Verstecken einrichten. Meersöili sind keine Streichel- oder Knuddeltiere. Sie mögen es überhaupt nicht, wenn sie angehoben, gestreichelt oder gekämmt werden.

Seit dem Herbst 2008 ist die neue Tierschutzverordnung in Kraft welche die Einzelhaltung von Meersöili verbietet. Dazu gehört auch die weit verbreitete Haltung von einem Meeri mit einem Kaninchen. Gesetzlich vorgeschrieben sind mindestens 0.7 Quadratmeter für 3 Meerschweinchen, dazu kommen 0,2 Quadratmeter für jedes weitere Tier. Dies ist jedoch das absolute minimum. Das vom STS entwickelte Plexiglasvivarium hat sich als Meerigehege bewährt. Es ist oben offen und hat die Masse von ca. 75cmx150cm.

In freier Wildbahn leben Meersöili in Haremsgruppen mit einem Männchen und mehreren Weibchen. Dabei sind es die Weibchen, die den Haremschefs den Rücken stärken und sie mit ihrer beruhigenden Gegenwart unterstützen, nicht umgekehrt! Meersöili dürfen deshalb nie alleine gehalten werden. In gemischten Gruppen müssen Männchen kastriert werden, da es sonst unkontrollierten Nachwuchs gibt.                                                 
                                                                                                      In einem grosszügigen und gut strukturierten Gehege, lässt sich auch eine Bockgruppe aus mehreren Frühkastraten problemlos halten. Leider ist diese Haltungsform noch zu wenig verbreitet. Die vermittlung von Männlichen Meeris gestaltet sich vielerorts problematisch. Wer sich für eine Bockgruppe entscheidet kann deshalb aus einer Vielzahl Abgabetieren auswählen.                                          
Die wilden Verwandten der Meersöili werden in ihrer südamerikanischen Andenheimat von über 30 verschiedenen Beutegreifern bedroht. Kein Wunder sitzt es tief in jedem Meersöili, immer in der Nähe eines Versteckes oder Unterschlupfes zu bleiben... Darum braucht jedes Gehege viele Röhren (Kork, Beton), Häuschen und Äste  (Tanne, Hasel), unter denen sich die Tiere verkriechen können.

Meersöili fressen in ihrer Heimat hauptsächlich Gräser und anderes Grünzeug. Sie  können Vitamin C nicht selber produzieren und speichern, sondern müssen es mit der Nahrung aufnehmen, also mit Gemüse oder durch Zugabe von Vitamin C im Trinkwasser. Das Hauptnahrungsmittel Heu muss mit frischem Wasser 24 Stunden zur Verfügung stehen.

Wie bei allen Nagetieren wachsen  die Zähne ein Leben lang nach und müssen dauernd durch Nagen harter Gegenstände abgenutzt werden. Darum immer genügend  Nagematerial wie frische Äste anbieten!  Die Schweizerische Tierärztliche Vereinigung für Verhaltensmedizin hat ein Merkblatt zur Artgerechten Fütterung erstellt, das hier als PDF heruntergeladen werden kann, Link.

Unter dem folgenden Link finden Sie den Ratgeber des Schweizerischen Tierschutzes STS.

Unter dem folgenden Link kann ein Ratgeber vom Bundesamt für Veterinärwesen BVET über die Meerschweinchenhaltung bestellt oder ausgedruckt werden. Die Website vermittelt viele nützliche Infos und Tipps.


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Hier eine Auswahl von ein paar Interessanten Links im Web:

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